12.01.2026

Handwerk gewinnt deutlich mehr Schulabgänger

Eine Lehre im Handwerk ist bei jungen Menschen wieder stark gefragt. Dies zeigt die Bilanz des Ausbildungsmarktes 2025. Im vergangenen Jahr haben 1.834 Männer und 514 Frauen eine Ausbildung bei einem Handwerksbetrieb im Kammerbezirk Dresden[1] begonnen. Diese 2.348 neuen Lehrverträge bedeuten ein deutliches Plus von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2024 hatten 2.162 Frauen und Männer eine Ausbildung bei einem Handwerksbetrieb im Kammerbezirk Dresden begonnen.

 

„Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dem Ruf vom Handwerk als Ausbilder der Nation und der Region“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Die Handwerksbetriebe bieten durch die duale Ausbildung jungen Menschen zukunftssichere Jobs, Perspektiven hier vor Ort und hervorragende Karrieremöglichkeiten. Ausbilden gehört zur DNA des Handwerks trotz aller konjunkturellen Sorgen, die die Unternehmen aktuell dennoch umtreiben und die sie schwer belasten.“

 

Freie Ausbildungsplätze für das nächste Lehrjahr sowie offene Praktika- und Ferienjobplätze im Handwerk in Ostsachsen bieten die Online-Börsen der Handwerkskammer Dresden unter www.hwk-dresden.de/einfachmachen.
Firmen haben dort die Möglichkeit, ihre Angebote kostenfrei einzustellen. Bewerber können sich sortiert nach Beruf und Landkreis über die Möglichkeiten, die das Handwerk in der Region bietet, informieren. Zudem berät und unterstützt die Handwerkskammer Dresden sowohl Unternehmen als auch Schulabgänger und Lehrlinge bei allen Fragen rund um die Ausbildung. Die Ausbildungsberater kennen sich im Ausbildungsalltag aus und wissen, was die Betriebe und Lehrlinge bewegt.

 

Statistik:

Der nach der Zahl der Lehrverträge beliebteste Ausbildungsberuf im Handwerk in Ostsachsen ist der des Kraftfahrzeugmechatronikers. 376 Frauen und Männer haben 2025 eine Lehre in diesem Beruf begonnen. Es folgen die Ausbildungsberufe zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (176) sowie zum Elektroniker (168), Tischler (115) und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk (107) und Friseur (102).