Die Geheimnisse des Dachdeckers aufgedeckt
Euch kitzelt die Höhenluft? Ihr seid schon als kleines Kind auf alles geklettert, was höher als euer Bauchnabel war? Dann ist vielleicht der Beruf des Dachdeckers das richtige für euch. Lest hier 14 Fakten über den Dachdecker.
2007 gab es im ganzen Bundesgebiet 57.753 Dachdecker.
Der Dachdecker...
- verdient nach abgeschlossener Berufsausbildung
etwa 2600 Euro brutto.
- hat an Regentagen und bei Schnee frei.
- braucht für seine Ausbildung drei Jahre.
- verbringt seine Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule.
- hat für seine Berufsgruppe ein eigenes Wappen.
Enthält ein Dachdeckerbeil, einen Schieferhammer und einen Zirkel.
- kann sich spezialisieren:
Fachrichtung Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik - dieser Dachdecker dichtet Dächer und Flächen an Bauwerken ab, verkleidet Außenwände und gestaltet Gründächer. Außerdem montieren sie Dachfenster, Dachrinnen, Blitzschutz- und neuerdings verstärkt Solaranlagen.
Fachrichtung Reetdachtechnik (an der Nord- und Ostseeküste) – dieser Dachdecker deckt Dächer mit Reet.
Das ist auf sumpfigem Gelände wachsendes Schilfrohr, das vielerorts in getrocknetem Zustand zur Dachdeckung verwendet wird.
- errichtet Blitzableiter.
- verdient in seinem ersten Lehrjahr etwa 450 Euro.
- kann nach abgeschlossener Berufsausbildung seinen Meister machen – eine Voraussetzung ist, um einen eigenen Betrieb zu eröffnen.
- kann sich weiterbilden: u. a. zum Werkpolierer,
Techniker und so weiter.
- kann nach abgeschlossener Berufsausbildung und mindestens einem Jahr Berufserfahrung auf der Fachhochschule studieren bzw. – wenn er bereits den „Meister hat“ – in der gleichen Fachrichtung in der Universität.
- hat nicht nur eine vielseitige und anspruchsvolle Berufsausbildung, sondern auch eine äußerst abwechslungsreiche Tätigkeit zwischen Büro und Frischluft, bei der auch neueste Technologien beherrscht werden müssen.
Wenn ihr mehr über den Beruf des Dachdeckers erfahren wollt, dann schaut in unseren Berufsbildern unter „Dachdecker“ nach.